Lacanche

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Rückblick

In der Geschichte des Dörfchen Lacanche spielte die Metallverarbeitung bereits im hohen Mittelalter eine prägende Rolle. Schon damals erfolgte die Verhüttung des am Ort in großen Mengen vorhandenen Eisenerzes mit Hilfe frei verfügbarer Wasserkraft. Im 15. Jahrhundert, als die Herzogen von Burgund über die Gegend herrschten, errichtete ein Unternehmer aus der Zeit eine Eisenhütte in ‘La Canche’. Im Jahr 1763 ließ dann ein Gutsherr aus der Umgebung, Jean-Baptiste Richard de Curti, einen sog. Tiefofen bauen.
Einige Jahre nach der französischen Revolution wurde die Eisenhütte von Jacques-Étienne Caumartin übernommen. Er setzte die Aktivität fort und investierte in ein Gießwerk mit erweiterter Kapazität und höheren Produktionsstandards. Anschließend wurde das Unternehmen im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert von Ferdinand Coste und seinen Nachfahren erfolgreich ausgebaut.
Heute werden am historischen Standort der ursprünglichen Eisenhütte die weltweit bekannten Kochstationen von Lacanche hergestellt.